Warum...

Stadttauben sind keine Wildtauben sondern verwilderte Haustiere (ehemalige Brieftauben oder Ziertauben und deren Nachkommen).

 

Als reine Körnerfresser finden sie in den Städten keine artgerechte Nahrung und laufen täglich viele Kilometer, um überhaupt etwas Fressbares zu finden: Brot, Pommes, Erbrochenes. Das ist nicht gesund und führt zu sogenanntem Hungerkot (Durchfall).

 

 

Bei ihren langen Fußmärschen verheddern sich alle möglichen Fäden (z.B. von Kleidung, aber auch Haare) um ihre Füße und schnüren diese im Laufe der Zeit immer mehr ein, so dass das Blut abgeschnürt wird und am Ende sogar ganze Gliedmaßen absterben. Das ist äußerst schmerzhaft.

 

 

Die meisten Stadttauben werden bei diesem Leben maximal ein, zwei Jahre alt, obwohl sie eigentlich eine Lebenserwartung von 15 Jahren haben. Sie sind darauf gezüchtet, bis zu sieben mal im Jahr zu brüten und Junge aufzuziehen, was das Elend noch vergrößert.

 

 

Tauben übertragen nicht mehr Krankheiten auf Menschen als beispielsweise Hunde oder Katzen. Auch die angeblichen Schäden durch Taubenkot auf Gebäuden wurden durch eine Studie der Uni Darmstadt widerlegt.

 

 

In betreuten Taubenschlägen erhalten die Tauben artgerechtes Futter. Man kann die Eier gegen Attrappen tauschen, so dass auf Dauer die Population tierschutzgerecht eingedämmt wird. Da Tauben ortstreu zu ihren Brutplätzen sind und im betreuten Schlag genügend Futter bekommen, halten sie sich 80% des Tages im Schlag auf. Das führt dazu, dass Menschen sich weniger durch die Tiere oder ihren Kot belästigt fühlen, also eine Win-Win-Situation.

 

 

Das ist der Grund, warum wir uns für betreute Schläge einsetzen und hier in Gelsenkirchen-Schalke mit unserem Schlag anfangen. Wir hoffen, das viele weitere betreute Schläge im Stadtgebiet eingerichtet werden.

 

info@schalkertaeubchen.de

 

 

Amtsgericht Gelsenkirchen 

VR-Nr.2543

Steuer-Nr.319/5906/6289

Gläubiger-ID:DE73ZZZ00002466432